Bratkartoffeln oder Die Wege des Herrn

Bratkartoffeln

Manfred Matuschewski ist wieder da!
Der beliebte Romanautor Horst Bosetzky lässt den Helden seiner Familiensaga - bekannt vor allem durch den Bestseller „Brennholz für Kartoffelschalen" - das Berlin des beginnenden 21. Jahrhunderts erleben, Als emeritierter Professor lebt Matuschewski mit seiner zweiten Familie - Lebensgefährtin Elke und Töchterchen Melina - in Wilmersdorf. Melina, die Manfred über alles liebt und der er keinen Wunsch abschlagen kann, und Elke, die mit spitzer Zunge die Fettnäpfe kommentiert, in die ihr Lebensgefährte regelmäßig tappt, halten ihn ordentlich auf Trab. Während es Matuschewskis Beratungsfirma weniger gut geht, ist er als privater "Unternehmensberater" erfolgreich. Er rät seinem Freund Josef Steigmann zurr Eröffnung eines Bratkartoffelrestaurants - und „Joe's Bratkartoffelkathedrale" wird ein voller Erfolg. Dennoch durchzieht diesen Abschluss der Matuschewskiserie ein Hauch von Melancholie - zu viele liebgewordene Menschen sind bereits verstorben, zu viele schöne Erinnerungen Vergangenheit geworden. Auch Manfred selbst muss sich mit dem Thema der Vergänglichkeit auseinandersetzen: Eine Krebserkrankung, die er letztlich gut übersteht, sowie das Altem der geliebten Mutter Margot bedeuten tiefe Einschnitte. Doch letzten Endes bleibt Manfred der echte Berliner, der alle Hürden mit einem lachenden und einem weinenden Auge nimmt. Alle Liebhaber der Familiensaga von Horst Bosetzky werden in „Bratkartoffeln oder Die Wege des Herrn" wohlbekannte Figuren wiedertreffen - in einer Zeit, die viele neue Unsicherheiten bringt und neue Lösungen erfordert.
Der Abschluss der „Brennholz"-Serie: ein ebenso unterhaltsamer wie nachdenklicher Berliner Gegenwartsroman.